Analyse schmerzhafter Endoprothesen  

Der künstliche Gelenkersatz an Hüft- und Kniegelenk stellt weltweit eine der häufigsten Operationen überhaupt dar. Durch die Weiterentwicklung der einzelnen Implantate und der verwendeten Instrumente gelten diese Eingriffe an Knie- und Hüftgelenk mittlerweile als Routineeingriff.

Während der künstliche Gelenkersatz am Hüftgelenk durch die Verwendung muskelschonender, minimalinvasiver Zugänge mit einem hohen Grad an Zufriedenheit einhergeht, verwundert es, dass bei kritischer Durchsicht der deutschlandweiten Ergebnisse – je nach Quelle – etwa 10-20 % der Patienten mit ihrer Knieprothese unzufrieden sind. Eine genaue Analyse möglicher Fehler kann Patienten mit einer schmerzhaften Prothese ein besseres Ergebnis bei einer möglichen Revision bringen.

Aus diesem Grunde beschäftigen wir uns intensiv mit der Analayse schmerzhafter Prothesen. Mögliche Ursachen wie Implantatallergie, Low-grade-Infektion, Mid-flexion­Instabilität, Fehlpositionen oder Malrotationen werden mit umfangreichen Untersuchungen (Punktion, Allergietestung, Rotations-CT, Röntgenaufnahmen) analysiert und ggf. in einem erneuten operativen Eingriff korrigiert. Durch die Analyse aller eventueller Fehler ist bei der Revisionsoperation mit einer hohen Patientenzufriedenheit zurechnen.